Versetzung eines leitenden Angestellten oder Fachkräfte nach Großbritannien? Das Visumverfahren für unternehmensinterne Versetzungen im Überblick
Was ist das britische Visum für unternehmensinterne Versetzungen?
Das britische Visum für unternehmensinterne Versetzungen (Intra-Company Transfer, ICT), das nun im Rahmen des Global Business Mobility (GBM)-Programms als „Senior or Specialist Worker“-Regelung gilt, ermöglicht es multinationalen Unternehmen, etablierte Mitarbeiter in ihre britische Niederlassung zu versetzen. Es ist der wichtigste Weg für Führungskräfte und Fachkräfte mit Wohnsitz außerhalb Großbritanniens, die im Rahmen einer konzerninternen Versetzungsvereinbarung einen Einsatz in Großbritannien antreten.
Vorteile des Visums für unternehmensinterne Versetzungen im Vereinigten Königreich für Arbeitgeber
- Versetzen Sie wichtige Mitarbeiter in Ihre Niederlassung in Großbritannien, ohne dass eine Arbeitsmarktprüfung erforderlich ist – im Rahmen des Programms für Führungskräfte oder Fachkräfte ist keine Arbeitsmarktprüfung für Inländer erforderlich
- Umfasst Führungskräfte und Fachkräfte mit entscheidenden Kompetenzen, darunter technische Leiter, Führungskräfte und Mitarbeiter mit firmeneigenem Fachwissen
- Gewährleistet die Einhaltung der Arbeitsgesetze vom ersten Tag an durch ein ordnungsgemäß ausgestelltes CoS und einen verifizierten eVisa-Freigabecode
Häufige Schwierigkeiten bei der Beantragung einer Visumsponsoring für unternehmensinterne Versetzungen im Vereinigten Königreich
- Der Aufwand für die Beantragung einer Sponsorenlizenz: Die Festlegung der richtigen Lizenzart, die Benennung von Bevollmächtigten und das Bestehen der Eignungsprüfungen des Innenministeriums erfordern einen erheblichen Personalaufwand
- Fehler bei der Auswahl des SOC-Codes: Die falsche Zuordnung einer Funktion zu einem falschen Code der Standard Occupational Classification (SOC) ist einer der Hauptgründe für die Ablehnung von Visumsanträgen im Vereinigten Königreich und für Compliance-Prüfungen
- Verwaltung der CoS-Kontingente: Wenn die Kontingente für Sponsorship-Zertifikate mitten im Einstellungszyklus aufgebraucht sind, verzögert sich der Arbeitsbeginn, was dazu führen kann, dass sich Bewerber zurückziehen
- Versäumnisse bei der Überprüfung der Arbeitsberechtigung: Mit der vollständigen Einführung des eVisa im Jahr 2025 müssen Arbeitgeber die Überprüfung anhand des Share-Codes durchführen und dürfen sich nicht auf physische Dokumente verlassen, da sie sonst das Risiko einer Haftung wegen illegaler Beschäftigung eingehen