Sie möchten in Spanien Arbeiter einstellen? Das Arbeitsvisum für Arbeiter ist der richtige Weg
Was ist das spanische Arbeitsvisum für Arbeiter?
Das spanische Arbeitsvisum für Fachkräfte, offiziell „autorización de residencia y trabajo por cuenta ajena“ genannt, ist die wichtigste Aufenthaltsgenehmigung für Nicht-EU-Bürger, die eine vom Arbeitgeber vermittelte Stelle in Branchen wie dem Bauwesen, der Logistik, der Landwirtschaft, dem verarbeitenden Gewerbe und dem Gastgewerbe antreten. Der Arbeitgeber leitet den Antrag ein, reicht ihn bei der Ausländerbehörde (Oficina de Extranjería) ein und wickelt den gesamten Vermittlungsprozess ab, bevor der Arbeitnehmer sein Einreisevisum beantragt.
Vorteile des spanischen Arbeitsvisums für Arbeiter für Arbeitgeber
- Für Stellen, die im „Catálogo de Ocupaciones de Difícil Cobertura“ der SEPE aufgeführt sind, entfällt die Arbeitsmarktprüfung vollständig – schnellere Einstellung ohne die vorgeschriebene 15-tägige Ausschreibungsfrist
- Die aufgestockten Saisonquoten für 2026 (über 88.000 Plätze) ermöglichen im Rahmen des GECCO-Programms eine umfangreiche Personalbeschaffung in den Bereichen Landwirtschaft, Tourismus und Gastgewerbe
- Ein Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung für Schlüsselkräfte nach fünf Jahren, um die Mitarbeiterbindung in Berufen mit Personalmangel zu stärken
Häufige Schwierigkeiten bei der Einstellung von Arbeitskräften aus Nicht-EU-Ländern in Spanien
Die Anwerbung von Arbeitern über das spanische Arbeitsgenehmigungssystem erfordert ein zweistufiges behördliches Verfahren, strenge Fristen für die Einreichung von Unterlagen und birgt das Risiko von Strafen bei Nichteinhaltung – eine Herausforderung, die für die meisten Personalabteilungen, die dies zum ersten Mal tun, überwältigend ist.
- Komplexität der Arbeitsmarktprüfung: Die ordnungsgemäße Durchführung der „Situación Nacional de Empleo“ (15-tägige SEPE-Meldung, Negativbescheinigung) ist ohne fachliche Unterstützung mit einem hohen Verfahrensrisiko verbunden
- Fehler bei den Gebühren für das Formular 790-052: Die Auswahl einer falschen Gebührenkategorie oder eines falschen Gebührencodes führt zur Ablehnung des Antrags und zu wochenlangen Verzögerungen
- Engpässe bei der TIE-Karte: Die Knappheit an Terminen für die „Cita previa“ auf Polizeidienststellen kann den Arbeitsbeginn von Mitarbeitern um weitere 4 bis 8 Wochen verzögern