Wichtige Erkenntnisse
Anhebung der Gehaltsschwelle
Arbeitgeber müssen die Vergütung an die IND-Mindeststandards für hochqualifizierte Migranten für 2026 anpassen, beispielsweise 5.942 € pro Monat (über 30 Jahre) oder 4.357 € pro Monat (unter 30 Jahre), was einer Steigerung von etwa 4,4 bis 4,5 % gegenüber 2025 entspricht.
Dies gewährleistet die Einhaltung der Vorschriften, vermeidet Ablehnungen und trägt dazu bei, trotz Inflationsanpassungen die besten Talente aus der EU anzuziehen.
Verbesserungen bei der digitalen Bearbeitung
Das IND-Portal unterstützt digitale Anträge mit einer Standardbearbeitungszeit von bis zu 90 Tagen (bei anerkannten Sponsoren oft 2–4 Wochen).
Dies kommt mittelgroßen Personalabteilungen zugute, da sich dadurch die Zeit bis zur Einstellung und die Umzugskosten potenziell reduzieren lassen, wobei für unvollständige Anträge Verlängerungen gelten.
Compliance-
für Personalvermittlungsagenturen Neue Vorschriften für 2026 verlangen von Personalvermittlungsagenturen (uitzendbureaus), dass sie die Vergütungsbedingungen ihrer Kunden erfüllen und vor dem 1. Januar gleiche Bedingungen nachweisen, was eine gründliche Überprüfung der Partner erfordert.
Obwohl es keine bestätigte Obergrenze von 20 % für die Belegschaft gibt, minimiert die direkte Einstellung Risiken, Geldstrafen und Compliance-Probleme gemäß den IND-Sponsoring-Regeln.
Die Reformen der Arbeitserlaubnis in den Niederlanden, die auf den Aktualisierungen von 2025 aufbauen, werden 2026 mit Schwerpunkt auf dem Programm für hochqualifizierte Migranten (HSM) fortgesetzt. Zu den wichtigsten Entwicklungen zählen die Anhebung der jährlichen Gehaltsschwelle (um etwa 4,5 % gegenüber dem Niveau von 2025), verschärfte Compliance-Verpflichtungen für anerkannte Sponsoren (z. B. die obligatorische Aufbewahrung von Kontoauszügen zum Nachweis der Gehaltszahlungen), erhöhte staatliche Antragsgebühren (um etwa 4,4 %) sowie die anhaltende Fokussierung auf digitale Prozesse und Beschränkungen für Personalagenturen, um Missbrauch zu verhindern. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, echte hochkarätige Talente anzuziehen, Ausbeutung zu reduzieren und mittelständische Unternehmen bei der effizienten und konformen globalen Personalbeschaffung für HR- und Mobilitätsteams zu unterstützen.
Anhebung der Gehaltsschwelle
Die Gehaltskriterien für hochqualifizierte Migranten wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2026 um etwa 4,5 % angehoben. Für Personen ab 30 Jahren liegt die monatliche Bruttogrenze (ohne 8 % Urlaubsgeld) nun bei 5.942 €, was etwa dem 1,3-fachen des nationalen Durchschnittslohns entspricht. Für Migranten unter 30 Jahren liegt der Mindestbetrag bei 4.357 €. Ein reduziertes Kriterium (z. B. für Hochschulabsolventen oder Teilnehmer am Suchjahr) liegt bei 3.122 €. Der Schwellenwert für die Blaue Karte EU entspricht dem Standard-HSM von 5.942 € (mit einer reduzierten Option von 4.754 € für qualifizierte Hochschulabsolventen). Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass die Gehälter diese Niveaus erreichen oder übertreffen und den Marktpreisen entsprechen, was durch einen anerkannten Sponsorenstatus überprüft wird, um Ablehnungen zu vermeiden. Diese Anpassungen tragen dazu bei, Unterbezahlung einzudämmen und gleichzeitig eine größere Übereinstimmung mit den EU-Standards zu erreichen.
Digitale Anwendungen und schnellere Verarbeitung
Die Verbesserungen desdigitalen Portals der INDaus den Vorjahren bleiben bestehen und ermöglichen die gebündelte Einreichung von MVV- und Aufenthaltsgenehmigungsanträgen, wobei die Bearbeitungszeit für anerkannte Sponsoren oft auf 2 bis 4 Wochen verkürzt wird (im Vergleich zu den üblicherweise längeren Fristen). Das vorzeitige Hochladen von Verträgen, Qualifikationen und anderen Dokumenten rationalisiert weiterhin die Arbeitsabläufe und kommt mittelständischen Unternehmen zugute, die ohne längere Verzögerungen um internationale Talente konkurrieren.
IND-Beschränkungen hinsichtlich Personalausstattung und Einhaltung der Vorschriften für neue Sponsoren
DasVerbot für Lohnbuchhaltungs- und Personalagenturen, hochqualifizierte Migranten zu sponsern, bleibt bestehen, wobei direkte Arbeitgeber gemäß den einschlägigen Gesetzen als anerkannte Sponsoren erforderlich sind, um Leiharbeitsmodelle zu vermeiden. Zu den zusätzlichen Verpflichtungen für 2026 gehört die Aufbewahrung von Kontoauszügen oder Zahlungsnachweisen, aus denen die Überweisung der Gehälter auf das persönliche Konto des Mitarbeiters hervorgeht (über die Gehaltsabrechnungen hinaus), für Prüfungszwecke. Sponsoren müssen eine anhaltende finanzielle Stabilität, keine aktuellen Arbeitsstrafen und eine ordnungsgemäße Nutzung des Modells nachweisen, um ihren Status zu behalten. Global Mobility Manager sollten der internen Sponsoring-Tätigkeit und einer soliden Dokumentation Vorrang einräumen, um die Compliance aufrechtzuerhalten.
Maßnahmen für Arbeitgeber
- Überprüfen und passen Sie aktuelle oder geplante Stellenangebote an, um die Gehaltsgrenzen für 2026 (5.942 € für über 30-Jährige, 4.357 € für unter 30-Jährige) zu erfüllen und die Marktkonformität sicherzustellen.
- Bestätigen oder erneuern Sie den Status als anerkannter Sponsor über das öffentliche Register der IND, um digitale Fast-Tracks und eine optimierte Bearbeitung freizuschalten.
- Vermeiden Sie weiterhin Personalvermittlungsagenturen für hochqualifizierte Mitarbeiter aus Nicht-EU-Ländern; bearbeiten Sie Bewerbungen intern und führen Sie nur bei Bedarf Arbeitsmarktprüfungen durch.
- Arbeiten Sie mit Compliance-orientierten Plattformen wie Jobbatical zusammen, um umfassende Unterstützung zu erhalten, einschließlich der Bearbeitung von Bewerbungen, Gehaltsbenchmarking, Umzug und der Einhaltung der sich ständig ändernden IND-Vorschriften.




