- Sprachliche Anforderungen: B1 Französisch (bisher A2) für mehrjährige/10-jährige Aufenthaltsgenehmigungen; B2 (bisher B1) für die Einbürgerung.
- Staatsbürgerkundeprüfung: Obligatorische Prüfung zu den Werten der französischen Republik, den Rechten und Pflichten der Bürger.
- Ausnahme für Talentpässe: Arbeitsgenehmigungen für hochqualifizierte Arbeitskräfte sind von den neuen Integrationsvorschriften ausgenommen.
- Beschäftigungspakt: Schnellverfahren für ethische Sponsoren; strenge Kontrollen/Strafen für illegale Beschäftigungspraktiken.
- Umsetzung: In Kraft treten am 1. Januar 2026; frühzeitige Anmeldung zur Staatsbürgerprüfung empfohlen.
- Offizielle Quellen: interieur.gouv.fr, service-public.fr für verbindliche Informationen.
Umfassender Überblick über die Reformen zur Integration von Einwanderern in Frankreich im Jahr 2026
Ab dem 1. Januar 2026 verschärft Frankreich seine Integrationsanforderungen für verschiedene Einwanderungswege erheblich, was die nationale Priorität der sprachlichen Assimilation und der Vermittlung von staatsbürgerlichem Wissen widerspiegelt. Die Änderungen betreffen:
- Mehrjährige Aufenthaltsgenehmigungen (ausgenommen Talent Passport)
- 10-Jahres-Aufenthaltskarten
- Einbürgerungsanträge
Verbesserung der Französischkenntnisse:
- Aufenthaltskarten: Niveau B1 erforderlich (bisher A2) – mittlere Sprachkenntnisse, die die Fähigkeit zum Umgang mit alltäglichen Interaktionen nachweisen
- Staatsbürgerschaft: B2-Niveau erforderlich (bisher B1) = obere Mittelstufe für komplexe Diskussionen und berufliche Kontexte
Der Nachweis muss durch offizielle Prüfungen (DELF/DALF) oder anerkannte Diplome erbracht werden. Persönliche Erklärungen oder Arbeitgeberbescheinigungen reichen nicht mehr aus.
Obligatorische Staatsbürgerprüfung: Alle Antragsteller müssen eine Prüfung über die Werte der französischen Republik, die Rechte und Pflichten der Bürger sowie die gesellschaftlichen Normen bestehen, die von den Präfekturen mit standardisierten Inhalten durchgeführt wird.
Diese Reformen bauen auf Rundschreiben aus dem Jahr 2025 auf, die die Praktiken bereits verschärft haben, sodass eine außerordentliche Regularisierung nur noch eine Restoption ist, die einen formellen „Vertrag zur Einhaltung der Grundsätze der Republik“ erfordert.
22. Januar 2026: Start des „Pakts für die Beschäftigung von Ausländern”
Frankreich führt einen landesweiten Beschäftigungsrahmen ein, der die wirtschaftliche Integration fördert und gleichzeitig gegen Unregelmäßigkeiten vorgeht:
Positive Maßnahmen:
- Beschleunigte Bearbeitung für Unternehmen mit vielfältigen, ethischen Einstellungspraktiken
- Vereinfachte Verfahren zur Verknüpfung von Arbeitsgenehmigungen mit dem tatsächlichen Bedarf des Arbeitsmarktes
Durchsetzungsmaßnahmen:
- Strenge Kontrollen gegen illegale Arbeitssponsoren
- Strafen einschließlich Entzug von Genehmigungen und Einstellungsverboten
- Eine frühzeitige Anmeldung zur Staatsbürgerprüfung wird dringend empfohlen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
interieur.gouv.fr stellt den offiziellen Text des Pakts und den Zeitplan für dessen Umsetzung zur Verfügung.
Strategische Implikationen für Personalverantwortliche und Führungskräfte
Diese Reformen stellen internationale Expansionen vor eine dreistufige Compliance-Herausforderung:
1. Zeitplan für die Sprachvorbereitung
Aktuelle A2-Inhaber → Benötigen ein B1-Upgrade (6-12 Monate Studium)
B1-Inhaber → Der Weg zur Staatsbürgerschaft erfordert B2 (zusätzliche 6–9 Monate)
Die Personalabteilung muss Französischkurse in die Umzugspakete integrieren, da sonst die Gefahr besteht, dass Verlängerungen/Einbürgerungen ins Stocken geraten.
2. Strategischer Vorteil des Talentpasses
Hochqualifizierte Fachkräfte mit einem Talent Passport sind weiterhin vollständig von der Visumpflicht befreit, was Frankreich für Umzüge im Bereich Technik/Ingenieurwesen zunehmend attraktiv macht, während Standardgenehmigungen mit Hindernissen verbunden sind.
3. Risikobewertung des Sponsors
Das Prüfungssystem des Beschäftigungspakts verlangt einwandfreie Compliance-Aufzeichnungen. Frühere Unregelmäßigkeiten könnten Folgendes auslösen:
- Bearbeitungszeit (3-6 Monate)
- Zusätzlicher Dokumentationsaufwand
- Mögliche Sperrung von Sponsoren
service-public.fr bietet detaillierte Informationen zu den Anforderungen für die einzelnen Führerscheinklassen und Portale für die Anmeldung zu Führerscheinprüfungen.
Jobbatical: Unternehmenslösung für die Einhaltung der Vorschriften in Frankreich 2026
Die globale Mobilitätsplattform von Jobbatical verwandelt komplexe französische Einwanderungsprozesse in einen optimierten Arbeitsablauf:
Integrationsorientierte Funktionen:
• Automatisierte Bewertung der Sprachkenntnisse nach Art der Aufenthaltsgenehmigung
• Nachverfolgung und Erinnerungen zur Anmeldung zur Staatsbürgerprüfung
• Echtzeit-Compliance-Bewertung für alle Mitarbeiterportfolios
• Optimierer für die Berechtigung zum Talent Passport
Vollständiges Lebenszyklusmanagement:
- Visumanträge → Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung → Familienzusammenführung → Vorbereitung auf die Einbürgerung
- Verfolgung mehrerer Unternehmen (Hauptsitz + französische Tochtergesellschaften)
- Automatische Benachrichtigungen zu Regeländerungen für 2026
- Sicherer Dokumenten-Tresor mit Prüfpfaden
Bewährte Ergebnisse:
- 47 % schnellere Verarbeitung durch Pre-Compliance
- 68 % weniger manuelle Nachverfolgungsstunden
- 100 % Compliance-Garantie mit Unterstützung durch Experten
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